Die Balanced Scorecard (dt.: ausgewogener Berichtsbogen) nach Kaplan/Norton ist ein Konzept zur Entwicklung eines unternehmensspezifischen Kennzahlensystems. Ziel der Unternehmensleitung ist es, die Bereiche Finanzwirtschaft, Kunde, Geschäftsprozess und Innovation mit einem Kennzahlensystem umfassend beurteilen zu können. Somit ist die BSC ein Controlling-Instrument zur Strategieentwicklung und zum kontinuierlichen Controlling des Unternehmens zugleich.

Um eine einheitliche strategische Ausrichtung zu gewährleisten, werden den vier Bereichen Erfolgsfaktoren sowie messbare Ziele zugeordnet. Die Bestimmung der Erfolgsfaktoren erfolgt in einem Strategieprozess, der in den folgenden Schritten ablaufen kann:

 

  1. Definition der finanziellen Ziele.
  2. Identifikation der Kunden und ihren Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um die finanziellen Ziele zu erreichen.
  3. Identifikation der Geschäftsprozesse und ihrer Bedingungen, die umgsetzt werden müssen, um die Kundenanforderungen zu erfüllen und die finanziellen Ziele zu erreichen.
  4. Ermittlung der Qualifikationen und Fähigkeiten, um die Prozesse bestmöglich zu. führen.

Die Balanced Scorecard wird häufig mit nur wenigen relevanten Kennzahlen eingesetzt. Definiert man zunächst die Ziele des Unternehmens, so lassen sich die Ziele der Unternehmenseinheiten daraus ableiten. Durch diese Verknüpfung der Ziele aller Unternehmensbereiche ist eine einheitliche strategische Ausrichtung gewährleistet.

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Bildquelle: Gerd Altmann/ pixelio.de

Was ist eigentlich eine Balanced Scorecard (BSC)?

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