Ab dem 25. Mai 2018 wird die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung verbindlich. Bis dahin müssen alle Unternehmen, die ihren Sitz in der EU haben und mit personenbezogenen Daten von EU-Bürgern arbeiten, ihre Geschäftsprozesse auf die neuen Regelungen anpassen. Doch dies scheint noch nicht bei allen Unternehmen angekommen zu sein. Laut einer Umfrage des Eco Verbands der Internetwirtschaft (exklusiv der Zeitung „HORIZONT“ zur Verfügung gestellt) hinken rund 90% der deutschen Unternehmen hinterher. Insbesondere betrifft dies u.a. die Dokumentationspflicht. Lediglich 6% der Betriebe erfüllen hier die neuen Vorschriften. Im Rahmen der Auskunftserteilung sowie Berichtigung und Löschung von Daten stehen immerhin noch 29% der Umfrageteilnehmer im Rückstand.

Der Nachholbedarf ist somit groß, drohen bei Zuwiderhandlungen doch hohe Geldstrafen in Höhe bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4% des kompletten globalen Jahresumsatzes.

Weitere Informationen rund um das Thema „EU-DSGVO“ stehen auf der Website datenschutz.org des Berufsverbands der Rechtsjournalisten e.V. zur Verfügung.

Im CERTQUA-Seminar „EU-Datenschutzgrundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz in der Praxis“ erhalten Geschäftsleitung und Datenschutzbeauftragte einen Überblick über die neuen Regelungen sowie praktische Handlungsempfehlungen, mit denen sie ihr Unternehmen bestmöglich auf die neue Rechtslage vorbereiten können.

 

Neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Mehrheit der deutschen Unternehmen noch nicht genügend vorbereitet
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