Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess innerhalb eines Unternehmens einzuführen, der alle Mitarbeiter einbezieht, ist eine durchdachte Planung und Organisation des KVPs wichtig. Denn je mehr Verbesserungsvorschläge von Führungskräften und Mitarbeitern gemacht werden, desto wichtiger wird eine strukturierte Handhabung. Der Qualitäts- bzw. Prozessmanager sollte daher unternehmensweit einheitliche Regeln zum Umgang mit Prozessverbesserungen festlegen. Dazu gehören folgende Aufgaben:

Aufbau eines Prozesskreislaufs, um die Verbesserungsprozessschritte festzulegen, z.B. Zielsetzung, Budgetierung, Datenbereitstellung, Forecast (erwartete Abweichungen am Jahresende), Verbesserungsmaßnahmen etc.

  • Einführung eines definierten Informationsflusses für Verbesserungsvorschläge (es laufen beispielsweise alle Vorschläge beim Qualitätsmanager zusammen)
  • Dokumentation über geplante, in Arbeit befindliche und abgeschlossene Verbesserungen
  • Berechnung von Kosten- und Nutzeneffekten
  • Training von Analyse- und Problemlösetechniken

Abgesehen von den genannten Aufgaben, ist es wichtig, dass Qualitätsmanager die Verbesserungsmaßnahmen in Prioritäten einteilen. Sie können beispielsweise zwischen akuten und längerfristigen Maßnahmen unterscheiden. Akute Maßnahmen sollten sofort umgesetzt werden, da ein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Sind es aber Maßnahmen, die nicht einen direkten Mangel im Betriebsablauf beseitigen, sollten sie in zeitlich sinnvollen Intervallen erfolgen. Ansonsten droht eine Abstumpfung und Überinformation der Mitarbeiter sowie ein zu hoher Kostensatz für die Verbesserungsmaßnahmen.

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Bildquelle: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

Wie Sie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) planen und organisieren können

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