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Das Konzept der 6 guten Gründe

Interview mit Geschäftsführer Andreas Orru, warum sich Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleister für CERTQUA entscheiden sollten

Andreas Orru
CERTQUA-Geschäftsführer Andreas Orru
 

Redaktion: Herr Orru, die CERTQUA ist jetzt über 20 Jahre erfolgreicher Zertifizie-rungspartner vieler Bildungsorganisationen im In- und Ausland. Warum sollte die Aus-wahl eines Zertifizierers sorgsam erfolgen?

Andreas Orru: Die Auswahl des richtigen Zertifizierungspartners sollte nicht unterschätzt werden, zumal es oftmals um eine Zusammenarbeit für viele Jahre geht. Wir sind seit 20 Jahren auf den Prüfungsbereich der Arbeitsmarkt- und Bildungs-dienstleister spezialisiert. Dies wird in der Branche anerkannt.

Redaktion: Warum sollte sich eine Bildungsorganisation bei der Auswahl des Zertifizierers für die CERTQUA entschei-den?

6 gute Gründe als Orientierungsmaßstab

Andreas Orru:
Niemand muss zu uns kommen. Es gibt dutzende Mitbewerber. Wir bemühen uns jeden Tag aufs Neue, um das Votum der Auftragserteilung zu erhalten.
Aufträge fallen also nicht vom Himmel, sondern sie müssen immer wieder hart erarbeitet werde. Dazu muss man besser sein als die Wettbewerber. Und man muss über ein klares Konzept verfügen. Um für die Auswahl des Zertifizierers Orientierung zu bieten, haben wir das Konzept der „6 guten Gründe“ entschieden, auf dessen Grundlage wir denken und handeln.

Grund 1 | Reputation
Als Einrichtung der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft und des Branchenverbandes Wuppertaler Kreis e.V. haben wir eine in Politik, Wirtschaft, Verbänden und Behörden bekannte und anerkannte Reputation und Expertise.

Für viele Kunden ist es wichtig, dass sie u.a. auch mit der Reputation ihrer Zertifizierungsorganisation werben können. Gerade für diese Kundengruppe ist es deshalb wichtig zu wissen, wer hinter dem Zertifizierer steht.

Grund 2 | Stimme
Als Einrichtung der Wirtschaft sind wir Partner an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Wir transportieren Ihre Anliegen. Dazu arbeiten wir in vielen Gre-mien engagiert mit oder arbeiten diesen zu.

Grund 3 | Professionalität
Unsere langjährige Expertise. Wir sind seit 1994 in den Spezialbereichen Arbeitsmarkt, Bildung und (angrenzenden) Dienstleistung aufgestellt. Unsere Audito-ren wissen, wie sie die Regelwerke branchenbezogen auslegen und anwenden müssen. Dies vermeidet Irritationen in den Audits vor Ort, bei den Mitarbeitern und Führungskräften der Kundenorganisationen. In mindestens einmal jährlich stattfindenden Auditorenkonferenzen legen wir gemeinsam eine einheitliche Sichtweise durch. Dazu werden auch externe Spezialisten hinzugezogen.

Grund 4 | Einfach
Durch die komfortable CERTQUA-online-Plattformen werden Beantragungsverfahren z.B. nach AZAV für unsere Kunden kompakt, einfach und zeitoptimiert durch-führbar.

Redaktion: Wo liegen die Vorteile gegenüber dem üblichen Verfahren anderer Akteure?

Andreas Orru: Ich habe ein Problem damit, wenn sich die Welt in den letzten 20 Jahren entscheidend weitergedreht hat, aber die Auditdurchführung noch wie zu Großmutters Zeiten ablaufen soll.

Deshalb – und um uns strategisch vom Wettbewerb abzusetzen - haben wir uns vor einigen Jahren entschieden, massiv in eine online-basierte IT-Basis zu investieren, die es unseren Kunden, Mitarbeitern und Auditoren erlaubt, aus einer zentralen Basis an jedem Kundenstandort weltweit die jeweiligen Daten (AZAV-Maßnahmen, zertifizierte Standorte, Zertifzierungsanträge etc.) einzugeben, zu bearbeiten, zu administrieren, zu prüfen etc.

Entscheidend ist für uns, dass wir die Dinge vom Kunden her denken. IT-Strategie ist für uns Geschäftsstrategie. Deshalb haben wir in den letzten Jahren und kontinuierlich immense Summen investiert. Und der Erfolg bestätigt unsere Arbeit.

Redaktion: Was bedeutet das im konkreten Alltagsgeschehen der Zertifizierungsorganisation?

Andreas Orru: Wir müssen durch die Ver-knüpfung internetbasierter IT-Lösungen, Online-Servicecentern und leistungsfähi-gen modernen Datenbanken einerseits und den komplexen Regelwerksanforderungen (ISO, AZAV etc.), Beantragungsverfahren, Nachweisführungen, Dokumentation, Auditierung/Prüfung, Zertifizie-rung/Zulassung bis hin zur Fakturierung andererseits einen – zusätzlichen - Kundennutzen generieren. Nämlich die teilweise immensen Aufwände für unsere Kunden handhabbar zu machen, Schnelligkeit und Transparenz zu bieten und dies mit einer jederzeitigen Transparenz an jedem Leistungsort unseres Kunden zu verknüpfen.

Interessante Features für große Organisationen mit vielen Standorten und AZAV-Maßnahmen

Grund 5 | Innovation
Wir arbeiten kontinuierlich weiter mit Hochdruck an der Bereitstellung moderner und innovativer Features mit hohem Kundennutzen.

Redaktion: Können Sie das mit einem Beispiel unterlegen?

Andreas Orru: Beispielgebend sind etwa unser digitales Zertifikatsmanagement und die Entwicklung spezieller IT-Schnittstellen, die es unseren Kunden erlauben, die notwendigen Daten direkt aus der IT-Welt in unser CERTQUA-Servicecenter zu übertragen. Der Kunde muss also keine zusätzlichen Eingaben mehr bei uns tätigen. Solche Features sind extrem vorteilhaft für unsere Großkunden, da Sie die Prozesse optimieren und beschleunigen.

Redaktion: Wenn Sie die Linie der CERTQUA kurz zusammenfassen?

Andreas Orru: Entscheidend ist für uns, dass wir die Dinge vom Kunden her denken. IT-Strategie ist für uns Geschäftsstrategie. Deshalb investieren wir seit einigen Jahren und kontinuierlich immense Summen. Und der Erfolg gibt uns recht.

Grund 6 | Branchenkompetenz und Managementerfahrung

Redaktion: Die Leistungen eines Zertifizierers werden in nicht unerheblichem Umfang von Auditoren erbracht. Welche Rolle spielt die Auditorenschaft aus Ihrer Sicht? Ist dies ein entscheidendes Auswahlkritierium für Zertifizierungs-kunden?

Andreas Orru: Jeder CERTQUA-Auditor verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Arbeitsmarkt- und Bildungs-dienstleistungen.

Bereits bei der Berufung von einem CERTQUA-Auditor ist die Erfüllung der Anforderungen, wie sie in den Regelwer-ken zur Akkreditierung von Zertifizierungsstellen festgeschrieben sind, für uns maßgeblich. Hierzu zählen vor allem Berufserfahrung in Leitungsfunktionen eines Arbeitsmarkt- und/oder Bildungsdienstleisters, branchenspezifische und fachliche Qualifikationen im Qualitätsmanagement sowie für die Auditierung relevante persönliche Eigenschaften.

Zudem bilden wir jeden Auditor durch ein anspruchsvolles Ausbildungsverfahren in Theorie und Praxis umfangreich aus.

Wir unterstützen ihn durch regelmäßige Newsletter, Fachkonferenzen und spezielle Weiterbildungsveranstaltungen. So halten wir jeden Auditor immer auf dem neuesten Stand und können die Entwicklungen auf dem Arbeits- und Bildungsmarkt richtig einschätzen.

Bei der Auswahl für ein Zertifizierungspro-jekt berücksichtigen wir stets den fachli-chen Schwerpunkt, die Größe und andere Besonderheiten der jeweiligen Einrichtung. So können Sie sicher sein, dass Ihr Auditor den Auftrag Ihres Unternehmens versteht.

Soziales Engagement der CERTQUA

Redaktion: Wie steht die CERTQUA als Unternehmen zur Frage des sozialen Engagements?

Andreas Orru: Wir arbeiten sehr viel mit sozialen Dienstleistern und Bildungsorganisationen. Dies sensibilisiert uns in besonderer Weise für soziale Fragestellungen. CERTQUA versteht sich als aktiver Teil der Gesellschaft und übernimmt des-halb auch zusätzliche soziale Verantwortung.

Redaktion: Was machen Sie konkret?

Andreas Orru: Kinder sind die Zukunft jeder Gesellschaft. Unser besonderes Augenmerk als CERTQUA gilt dabei hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen. Nur frühzeitige Hilfe kann die Weichen für erfolgreiche Lebenschancen richtig stellen. Deshalb unterstützen wir die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Maria im Walde in Bonn. Die Einrichtung bietet schon seit 1847 Bonner Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in Belas-tungssituationen bedarfsorientierte Hilfe auf vollstationärer, teilstationärer sowie ambulanter Basis.

Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch.